Trachtfließband

Das Trachtenfließband zeigt Weidepflanzen für Insekten im Ablauf des Jahres auf. Es kann zur Planung von Blühflächen für Bienen oder Insekten genutzt werden. Unter https://www.trachtfliessband.de/ finden Sie ausführliche Informationen. Hier ist nur eine kleine Auswahl an insektenfreundlichen Pflanzen unserer Gegend. Die Blütezeiten können sich je nach Wetterlage etwas verschieben.

Was blüht wann für die kleinen Hautflügler in und um Grenzach-Wyhlen?

Alle Texte, wenn nicht anders angegeben, aus: https://de.wikipedia.org/

Januar

Heckenkirschen und Geißblätter (Lonicera) Die Wohlriechende Heckenkirsche wird von Insekten bestäubt und zählt aufgrund der frühen Blütezeit zur ersten Bienennahrung. Auch frühfliegende Schmetterlinge schätzen den reichlich angebotenen Nektar. Die Wohlriechende Heckenkirsche wächst gewöhnlich als aufrechter, locker verzweigter und sommergrüner Strauch. Gelegentlich werden auch dichter verzweigte Formen oder solche mit niederliegenden Zweigen beobachtet. Die Wohlriechende Heckenkirsche besitzt eine buschig-rundliche Silhouette, ihre Wuchshöhe beträgt etwa einen bis zwei Meter.

Winterschneeball oder Duftschneeball (Viburnum ×bodnantense) Dieser Winterblüher, der je nach Standort und Witterung schon im Herbst zu blühen beginnt, wird gerne eingesetzt, um auch in dieser Jahreszeit Farbe und Duft in Gärten und Parks zu bringen. Ein sommergrüner Strauch, der Wuchshöhen von ungefähr 2,5 bis 3,5 Meter erreicht und dabei eine Fläche von zwei bis drei Metern bedecken kann. Die zunächst straff aufrecht wachsenden jungen Zweige verzweigen sich sparrig und hängen als ältere Zweige bogig über.

Der erste Teil des deutschen Namens drückt das aus, was der Mensch beim Betrachten eines blühenden Zaubernuss-Strauches empfindet. Es muss ein Zauber dahinter stehen, wenn eine Pflanze mitten im Winter ihre feinen, zerbrechlich wirkenden Blüten öffnet und über mehrere Wochen präsentiert! Da verwundert es auch nicht, dass die Zaubernuss auch als “Königin der Winterblüher” bezeichnet wird. (https://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/pflanzenportrait/laubgehoelze/Zaubernuss-Hamamelis)

Christrose oder Schwarze Nieswurz (Helleborus niger) Da die Staude erst nach einigen Jahren schöne, dichtbuschige Bestände bildet, empfiehlt Barlages Großes Buch der Gartenblumen, den Standort mit Bedacht zu wählen, gerne am Gehölzsaum in Steingärten. Sie brauche Halbschatten, humosen, durchlässigen, alkalischen Boden und bis zum Juni ausreichend Feuchtigkeit. Es sind Sorten mit gesprenkelten und gepunkteten Blütenblättern bekannt. In Gruppen wirken sie prächtig, da sich Laub und Blüten gut vom winterlichen Garten abheben.

Das Schneeglöckchen ist eine typische Frühjahrspflanze, bei der sogar die Blüten frosthart sind. Die Blätter dieses Zwiebel-Geophyten ziehen frühzeitig ein und sind deshalb schon im Frühsommer verschwunden. Die inneren Blütenhüllblätter duften stärker als die äußeren und dienen so der Orientierung der Bestäuber. Der Pollen rieselt auf die sich anklammernden Bienen und Falter herab. Wegen ihrer starken UV-Reflexion heben sich die Blüten auch bei Schnee für die Besucher deutlich vom Hintergrund ab. Bestäuber sind vor allem Honigbienen, die besonders am Pollen interessiert sind, sowie Schmetterlinge. Achtung! Zwiebeln sind giftig!

Die Blütezeit reicht im Vorfrühling bis März. Bestäuber sind Fliegen, besonders aber Bienen und Hummeln. Der Nektar ist aber nur letzteren zugänglich, weil dafür mindestens ein 2 mm langer Rüssel erforderlich ist. Steigt die Temperatur an sonnigen Wintertagen auf 10 bis 12 °C, so kann man an den Blüten die ersten Bienenanflüge beobachten. Der Winterling gedeiht am besten auf nährstoffreichen, lockeren Lehmböden und eher im Halbschatten als im vollen Licht. Man sollte einen „ruhigen“ Standort wählen, an dem nicht gehäckelt oder gegraben wird, dann verwildert der Winterling und bildet grosse Bestände.

Rosmarin ist ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Der immergrüne, buschig verzweigte Strauch duftet intensiv aromatisch und erreicht eine Größe von 0,5 bis 2 Meter. Die Blüten können das ganze Jahr über entstehen. Sie stehen an zwei- bis zehnblütigen, sternhaarig-filzigen Scheinquirlen. Rosmarin bevorzugt sonnige, trockene, kalkreiche Standorte. Sortenreiner, von den Blüten des Rosmarins stammender Honig ist in frischem Zustand von hellgelber Farbe und flüssiger Konsistenz, er kandiert zu einem weißlichen, salbenartigen Honig aus. Das kräftige Aroma des Rosmarinhonigs entspricht dem Aroma der Pflanze selbst, zur Milderung des intensiven Aromas wird er vielfach mit anderen Honigsorten verschnitten.

Der Goldlack ist eine zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die Blüten sind mit einem Durchmesser von 20, selten bis 25 Millimetern recht groß. Die Narbe ist tief zweilappig, die Lappen sind später zurückgekrümmt. Zwei Nektarien am Grunde der kurzen Staubfäden scheiden den Nektar in die als Safthalter dienenden Kelchblattaussackungen ab. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen und Hummeln. Die aufrecht stehende Schote ist eine behaarte, 2,5 bis 6 Zentimeter lang, bis zu 3,5 Millimeter breit und vom Rücken her zusammengedrückt. Die Schotenfrüchte des Goldlacks sind Windstreuer.

Februar

Die Krokusse sind eine Pflanzengattung der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Als Frühblüher sind sie in den Parks und Gärten der gemäßigten Breiten auf der ganzen Welt anzutreffen. Einige Arten blühen bereits im Herbst und bilden die Früchte im darauffolgenden Frühjahr. In den trockenen Sommern überdauert die Knolle in der Erde. Mit dem Einsetzen von feuchterem Wetter im Herbst beginnen einige Arten bereits mit dem Blüten- bzw. Blattaustrieb. Die Blütezeit der Mehrzahl der Krokusse beginnt mit dem Ende des Winters.

Das Gänseblümchen ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Da es auf fast jeder Wiesenfläche wächst, zählt es zu den bekanntesten Pflanzenarten Mitteleuropas. Die Blütenkörbchen von Bellis perennis, welche von Februar bis in den November hinein aufblühen, werden von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und vor allem Fliegen besucht. Da Bellis perennis eine Speicherpflanze ist, überlebt sie den Winter im Schnee. Auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen ist sie auch Zeiger für verdichtete Böden und übernutzte Wiesen und Weiden.

Die Gemeine Hasel ist eine Pflanzenart aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Die Hasel hat ihre Blütezeit im Februar/März vor dem Laubaustrieb und ist als Frühblüher ein wichtiger Pollenlieferant für Honigbienen. An warmen, sonnigen Wintertagen werden allerdings nur die männlichen Kätzchen angeflogen, da die weiblichen Blüten weder duften noch Nektar anbieten. Ein einziges Kätzchen enthält etwa 2 Millionen Pollenkörner. Mit etwa zehn Jahren tragen die Sträucher das erste Mal Früchte. Mit der leicht zu beobachtenden Haselblüte ist sie eine phänologische Zeigerpflanze (siehe letzter Kasten).

Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Alpenveilchen (Cyclamen) innerhalb der Familie Primelgewächse (Primulaceae). Die Blütezeit liegt im Winter von Januar bis März. Es ist sehr winterhart und gehört zu den einfach kultivierbaren Alpenveilchen. Die Blüten überstehen problemlos Schnee und strenge Fröste von unter −20 °C. Es breitet sich leicht durch eine große Anzahl von Samen aus und verwildert an geeigneten Standorten, die im Sommer nicht vollständig austrocknen dürfen.

Der Echte Seidelbast (Daphne mezereum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (Daphne) und gehört zur Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae). Die stark duftenden, rosa bis purpurrot gefärbten Blüten sitzen meist in Dreiergruppen seitenständig[5] unmittelbar der Sprossachse an. Blütenbiologisch sind die Blüten des Echten Seidelbastes reichlich Nektar absondernde „Stieltellerblumen mit verborgenen Staubbeuteln und Narben“. Die Bestäubung erfolgt durch langrüsselige Insekten. Insbesondere für im Falterstadium überwinternde und zeitig im Frühjahr fliegende Schmetterlinge, wie beispielsweise Zitronenfalter, Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge oder C-Falter, stellt der Echte Seidelbast eine wertvolle Nektarquelle dar. Auch Bienen und Hummeln profitieren von dem frühen Nektarangebot.

Die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5 cm breiter hellgrüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.

Die Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), auch Märzenbecher, Märzbecher, Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die Blütezeit erstreckt sich gewöhnlich von Februar bis April. Die duftenden, weißgefärbten, glockenförmigen, zwittrigen, dreizähligen Blüten hängen meist einzeln, selten zu zweit, nickend am Blütenstandsschaft. Die Nektarabsonderung der Frühlings-Knotenblume ist gering und damit ökologisch ohne Belang. Jedoch besitzt die Pflanze dünnwandige, saftreiche Diskuszellen, die von diversen Insekten angebohrt werden können. Bienen und Tagfalter treten als Hauptbestäuber in Erscheinung. Angelockt werden sie u. a. von dem veilchenartigen Blütenduft, der an den Saftmalen besonders intensiv ausgeprägt ist.

Die Netzblatt-Schwertlilie ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 7 bis 15 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet kleine Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Die Laubblätter sind sehr schmal und werden bis 30 Zentimeter hoch. Je nach Sorte umfasst die Blütenfarbe verschiedene Blautöne von Hellblau bis Purpurviolett, mit Gelb und Weiß. Die Blütezeit ist hauptsächlich im März, je nach Lage auch Ende Februar.

März

Die Lungenkräuter (Pulmonaria) bilden eine Pflanzengattung der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Die Krone bleibt etwa sechs bis acht Tage erhalten, nach 3 bis 4 Tagen erfolgt der Farbwechsel. Die Bestäuber – es ist zunächst vor allem die langrüsselige Wildbienenart Anthophora plumipes, später eine weitere Art aus derselben Gattung – bevorzugen die jungen roten Blüten, die mehr Nektar enthalten als die blauen. Der Nektar ist durch einen Haarsaum an den relativ kleinen Schlundschuppen am Eingang der Kronröhre geschützt und wegen der etwa 1 Zentimeter langen Kronröhre nur langrüsseligen Bienenverwandten und Schmetterlingen zugänglich. Schwebfliegen fressen den Pollen. Die Blüten sind verschiedengrifflig und selbststeril. Die Blütezeit liegt zwischen März und Mai.

Das Buschwindröschen bzw. Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Windröschen (Anemone) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Zur Blütezeit am Beginn des Erstfrühlings zwischen März und April/Mai fehlen grundständige Blätter. Blütenökologisch handelt es sich um „Pollen-Scheibenblumen“. Die Weißfärbung der einfachen Blütenhülle, des Perigons, wird durch Totalreflexion des Lichts an den Grenzflächen zwischen den Zellen und den lufterfüllten Interzellularräumen hervorgerufen. Für die Blütenbesucher ist die starke UV-Absorption wichtig, die das Perigon dunkel erscheinen lässt. Bestäuber sind verschiedene Insekten. Ein intensiverer Blütenbesuch wird allerdings selten beobachtet. Es kann auch Selbstbestäubung erfolgen.

Die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5 cm breiter hellgrüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.

Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) stellt eine Gruppe sehr ähnlicher und nah verwandter Pflanzenarten in der Gattung Löwenzahn (Taraxacum) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) dar. Durch das frühe Erscheinen seiner Blüten ist der Löwenzahn eine wichtige Bienenweide, die der Entwicklung der Bienenvölker im Frühjahr dient, bei größeren Vorkommen aber auch eine Frühtracht-Honigernte ermöglichen kann. Löwenzahnhonig hat ein kräftiges Aroma, ist im frischen Zustand goldgelb und dickflüssig und kristallisiert feinkörnig zu einem dann gelblichen Honig aus. Für ein Kilogramm Honig muss ein Bienenvolk über 100.000 Löwenzahnblütenbesuche durchführen.

Die Aprikose (Prunus armeniaca) Als Obstgehölz ist die Aprikose eine Bienentrachtpflanze. Ihr Blüten-Nektar weist einen Zuckergehalt von 5 bis 22 % auf; in jeder Blüte entstehen in 24 Stunden 0,31–0,84 mg Zucker. Die Marillenfrucht (ohne Kern/Stein) weist laut dem Verein Wachauermarille einen Gesamtfruchtzuckergehalt von 3 bis 16 % auf und hat mit 200 μg/100 g den höchsten Anteil aller Obstarten an Provitamin A.

Das Duftveilchen (Viola odorata), auch Märzveilchen oder Wohlriechendes Veilchen genannt, gehört zu der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Das Duftveilchen ist vor allem wegen seines süßen Dufts bekannt. Es handelt sich um eine rhizombildende, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 15 Zentimeter erreicht.

Der Huflattich (Tussilago farfara) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Tussilago aus der Familie der Korbblütler. Er gehört zu den ersten Frühjahrsblumen, deren Blüten vor der Entwicklung der Laubblätter erscheinen. Der Huflattich war in Deutschland die Heilpflanze des Jahres 1994. Der Huflattich wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Zeitig im Frühjahr erscheinen zunächst nur die korbförmigen Blütenstände, die etwa 300 weibliche gelbe Zungenblüten und 30 bis 40 männliche gelbe Röhrenblüten enthalten. Erst nach deren Verblühen folgen die Blätter. Die Blütezeit erstreckt sich von Februar bis April. Der Huflattich gehört somit zu den ersten Frühjahrsblumen und wird von Bienen, Käfern und Schwebfliegen bestäubt.

Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Primeln (Primula) in der Familie der Primelgewächse. Sie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 30 Zentimetern erreicht und meist in kleineren und größeren Gruppen anzutreffen ist. Sie überwintert mit einem ausdauernden, dicken, kurzen Rhizom. Die Bestäubung erfolgt durch langrüsselige Insekten wie Hummeln oder Falter. Die Echte Schlüsselblume dient mehreren Schmetterlingsraupen als Futterpflanze, darunter der Raupe der Silbergrauen Bandeule, auch Trockenrasenbusch-Bandeule genannt (Epilecta linogrisea) und des Schlüsselblumen-Würfelfalters, beide in ihrem Bestand gefährdete Arten.

April

Der Pfirsich (Prunus persica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Seine Früchte werden Pfirsiche genannt und zählen zum Steinobst. Die Blütezeit liegt in Mitteleuropa im April.[2] Die meist einzelnen Blüten sind sehr kurz gestielt oder fast sitzend. Sie sind am Grund von Knospenschuppen umgeben und entfalten sich noch vor den Blättern. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 2,5 cm bis 3,5 cm radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenbecher ist glockig, Länge und Breite sind ungefähr gleich. Die fünf Kelchblätter sind ganzrandig und an ihrer Außenseite wollig behaart. Die fünf meist tief, selten blass rosafarbenen Kronblätter sind bis zu 2 cm lang, oval und meist ganzrandig. 

Die Pflaume oder Kultur-Pflaume (Prunus domestica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie wird als natürlich entstandener Artbastard von Schlehe und Kirschpflaume angesehen und ist damit ein allohexaploide Additionsbastard. Die Pflaume besitzt, im Gegensatz zu vielen Vertretern der Gattung Prunus, keine extrafloralen Nektarien. Ein Nektarium, auch Honigdrüse oder Nektardrüse genannt, ist eine Saftdrüse bei Blütenpflanzen, die einen zuckerhaltigen Saft abscheidet, den Nektar

Die Vogelkirsche (Prunus avium) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Blütenökologisch handelt es sich um homogame „Nektarführende Scheibenblumen“. Die Blüten duften schwach nach Honig. Der Nektar wird vom Blütenbecher abgesondert; deshalb duftet dieser stärker als die Kronblätter. Für Blütenbesucher, vor allem Bienenverwandte, ist der Nektar leicht zugänglich. Honigbienen sammeln auch reichlich Pollen; auf dem Körper einer Biene fand man bis zu einer Million Pollenkörner. Die Narbe ist erst 36 Stunden nach der Blütenöffnung empfängnisfähig. Selbstbestäubung ist zum Teil erfolgreich. Nach dem Abblühen wird der Blütenbecher aufgrund eines ringförmigen Abtrennungsgewebes abgeworfen. 

Der Kulturapfel (Malus domestica) ist eine weithin bekannte Art aus der Gattung der Äpfel in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Blühbeginn des Apfels markiert im phänologischen Kalender den Beginn des Vollfrühlings. Durch die Protokollierung der örtlichen Verschiebungen der Apfelblüte können Rückschlüsse auf allgemein beobachtbare Klimaveränderungen gezogen werden.[3] Insofern gilt sie als Indikator für die globale Erwärmung. Seit den 1950er-Jahren hat sich dadurch die Apfelblüte etwa in Norddeutschland um knapp zwei Wochen nach vorne verlagert. Die Apfelblüte ist eine typische Bienenblüte.

Die Birnen (Pyrus) bilden eine Pflanzengattung, die zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Die Blüten erscheinen vor den Laubblättern oder zusammen mit ihnen in doldentraubigen bis traubigen Blütenständen. Es ist ein Blütenstiel vorhanden.

Das Scharbockskraut (Ficaria verna, Syn.: Ranunculus ficaria L.), auch Feigwurz oder Frühlings-Scharbockskraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist ein Frühjahrsblüher. Sein deutscher Trivialname leitet sich von Scharbock (Skorbut) ab, da seine Vitamin-C-haltigen Blätter gegen diese Mangelerscheinung eingenommen wurden. Blütenbiologisch handelt es sich um „Nektar führende Scheibenblumen“ mit kelchartigen Perigonblättern und kronblattartigen Nektarblättern. Die Nektarblätter zeigen einen Fettglanz; ihre Epidermis ist durch Carotinoide intensiv gelb gefärbt; darunter befindet sich als Reflektor eine weiße Stärke führende Schicht. Die Basis glänzt nicht und reflektiert kaum UV-Licht, sie dient daher auch als Flecksaftmal.

Der Gundermann (Glechoma hederacea), auch Echt-Gundelrebe, Gundelrebe oder Erdefeu genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Blüten sind Lippenblumen und bilden Nektar, der an der Basis des Fruchtknotens gebildet wird. Er enthält die Zucker Fruktose, Glukose und Saccharose. Die Bestäubung erfolgt meist durch Hummeln und Pelzbienen. Obwohl manchenorts als unerwünschtes „Unkraut“ betrachtet, muss der Gundermann in Mitteleuropa zu den wichtigsten Frühjahrsblumen für vielerlei Wildbienen gezählt werden. Häufige Blütenbesucher sind auch Schwebfliegen, Wollschweber der Gattung Bombylius sowie Käfer und Ameisen.Schwebfliegen nehmen dabei nur Pollen auf. Auch einige Schmetterlinge zählen zu den Blütenbesuchern (Aurorafalter, Zitronenfalter, Rapsweißling).

Die Taubnesseln (Lamium) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Taubnessel-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen. Blütenökologisch handelt es sich um Lippenblumen bzw. Hummelblumen. Die Bestäubung erfolgt durch Hummeln und andere Apoiden bestäubt. Neben den normalen zwittrigen Blüten gibt es auch rein weibliche oder auch kleistogame Blüten. Bei den meisten Arten ist der Nektar durch einen Haarkranz im Inneren der Krone geschützt. Der Griffel ist länger als die Staubblätter, dies fördert die Fremdbestäubung.

Mai

Die Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), auch Gemeine Rosskastanie oder Weiße Rosskastanie genannt, ist eine auf dem Balkan heimische, in Mitteleuropa verbreitet angepflanzte Art der Gattung Rosskastanien (Aesculus).
In Deutschland wurde die Gewöhnliche Rosskastanie zum Baum des Jahres 2005 gewählt. Ein wichtiger Grund für diese Entscheidung war die Gefährdung der Baumart durch die Rosskastanienminiermotte. Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit für dieses Problem erhofft man sich schnellere Forschungserfolge für die Rettung der Bäume.
Die Blütezeit reicht je nach Witterung von April/Mai bis in den Juni. Die Blüten sitzen zu vielen in aufrecht stehenden Thyrsen zusammen, die im Volksmund auch „Kerzen“ genannt werden. Die weißen, fünfzähligen Blüten haben, solange sie befruchtungsfähig sind, einen gelben Fleck. Nur in dieser Phase wird der zuckerreiche (bis zu 70 %) Nektar produziert. Wenn die Blüten bestäubt wurden, färbt sich der Fleck rot. Das zeigt den Bestäubern, dass in den Blüten mit rotem Fleck nichts mehr an Nektar und Blütenstaub zu holen ist. Je Staubblatt gibt es eine der höchsten bekannten Pollenkornzahlen: 26 000. Je Blütenstand sind es bis zu 42 Millionen.

Die Johannisbeeren (bundesdeutsches Hochdeutsch, auch in Vorarlberg) bzw. Ribiseln (österreichisches Hochdeutsch, auch in Bayern und Südtirol; Ribes), mundartlich in Baden-Württemberg Träuble, in der Schweiz MeertrübeliTrübeli oder Ribiseli, sind die einzige Pflanzengattung in der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeere bzw. Ribisel und Stachelbeere bezeichneten Arten. Einige Arten und ihre Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt.
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Lang- und kurzrüsselige Bienen und Kolibris sind die häufigsten Bestäuber; die Blüten einiger Arten werden von Schmetterlingen besucht.

Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), auch verkürzt Robinie, Gemeine Robinie, Weiße Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Sie stammt aus Nordamerika und wird überall in Europa seit fast 400 Jahren in Parks und Gärten gepflanzt. Sie wächst inzwischen auch wild.
Die Gewöhnliche Robinie ist Baum des Jahres 2020 in Deutschland, während sie in der Schweiz auf der Schwarzen Liste der invasiven Neophyten geführt wird.
Die typischen Schmetterlingsblüten mit grün-rötlichem, haarigem Kelch bieten reichlich Nektar und werden daher von vielen Insekten aufgesucht, gern auch von Honigbienen. Im Elsass waren deshalb Robinien als Bienenweide für „Akazienhonig“ gepflanzt worden. Nektar und Staubbeutel werden gleichzeitig reif. Setzt sich ein Insekt auf die Blüte, tritt zuerst die Narbe heraus, die den eventuell mitgebrachten Pollen vom Bauch abbürstet.

Der oder die Echte Salbei (Salvia officinalis), auch Garten-Salbei, Küchensalbei oder Heilsalbei genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Salbei (Salvia). Diese immergrüne Gewürz- und Heilpflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, ist aber mittlerweile in ganz Europa verbreitet. Der Echte Salbei gedeiht am besten auf kalkreichen, steinigen und trockenen Böden.
Die Blüten des Salbeis sind eine hervorragende Bienenweide, der mögliche Honigertrag pro Hektar Anbaufläche kann 600 kg im Jahr überschreiten und übertrifft damit noch deutlich als gute Bienenweide geltende Pflanzen wie den Raps.

Das Scharbockskraut (Ficaria verna, Syn.: Ranunculus ficaria L.), auch Feigwurz oder Frühlings-Scharbockskraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es ist ein Frühjahrsblüher. Sein deutscher Trivialname leitet sich von Scharbock (Skorbut) ab, da seine Vitamin-C-haltigen Blätter gegen diese Mangelerscheinung eingenommen wurden. Blütenbiologisch handelt es sich um „Nektar führende Scheibenblumen“ mit kelchartigen Perigonblättern und kronblattartigen Nektarblättern. Die Nektarblätter zeigen einen Fettglanz; ihre Epidermis ist durch Carotinoide intensiv gelb gefärbt; darunter befindet sich als Reflektor eine weiße Stärke führende Schicht. Die Basis glänzt nicht und reflektiert kaum UV-Licht, sie dient daher auch als Flecksaftmal.

Die Himbeere (Rubus idaeus) ist eine Pflanzenart aus der Untergattung Idaeobatus in der Gattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die vielfältige Nutzung der Pflanze durch den Menschen spiegelt sich in zahlreichen regionalen Volksbezeichnungen wider.
Die Blüten sind homogame „Glockenblumen mit klebrigem Pollen“. Die duftlosen Blüten bieten reichlich Pollen und Nektar an; sie werden daher häufig von Bienen aller Art (Bienenweide) sowie von Schmetterlingen aufgesucht. Der Nektar hat 46 % Zucker. Blütezeit ist von Mai bis August.

Die Gattung Lauch (Allium) bildet die einzige Pflanzengattung der Tribus Allieae, die zur Unterfamilie der Allioideae innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) gehört. Einige Arten sind bekannte Speise- und Würzpflanzen, andere Arten werden als Zierpflanzen genutzt. Verantwortlich für den charakteristischen Geruch der meisten Arten ist Allicin, das bei Verletzung von Pflanzenteilen durch ein Enzym aus einer schwefelhaltigen Aminosäure, dem Alliin, gebildet wird. 
Der Riesen-Lauch wird vorwiegend als Zierpflanze in Parks und Gärten sowie manchmal als Schnittblume verwendet.
Die relativ großen Zwiebeln können roh oder gegart gegessen werden; sie sind ungiftig und weisen einen guten milden Geschmack auf. Die Blätter werden roh oder gegart gegessen. Die Blüten werden roh gegessen und bilden eine schöne Dekoration auf Salaten.
Der Pflanzensaft wird als Repellent gegen Motten eingesetzt. Angeblich vertreiben alle Pflanzenteile Insekten und Maulwürfe.

Biene an Beinwell

Beinwell (Symphytum), früher (und auch heute in der deutschsprachigen Schweiz) auch Wallwurz (in Bezug auf das Zuheilen [„Wallen“] von Knochenbrüchen und Wunden, insbesondere für die Beinwell-Art Symphytum officinale) oder Beinwurz genannt, ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehört. 
Allen Beinwellarten ist gemeinsam, dass sie sehr schnell wachsen und im Garten rasch lästig werden können. Im Garten werden sie gerne als Mulchmaterial verwendet. Beinwelljauche ist ein hervorragender organischer Stickstoff-Dünger (siehe auch Pflanzenjauche).
Die Eignung als Mulchmaterial kommt daher, dass Beinwell-Arten im Boden nach Nährstoffen „schürfen“, die in nährstoffarmen Böden für andere Pflanzen oft nicht verfügbar sind.

Juni

bienengarten katja

Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea), auch Fingerhut, Fingerkraut, Fuchskraut, Schwulstkraut, Unserer-lieben-Frauen-Handschuh, Waldglöckchen, Waldschelle genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Fingerhüte (Digitalis) in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Der Gattungsname Digitalis leitet sich vom lateinischen Wort digitus für Finger ab und bezieht sich auf die charakteristische Blütenform.
Alle Pflanzenteile sind hochgiftig. Bereits der Verzehr von zwei Blättern kann zu einer tödlichen Vergiftung führen. Der Rote Fingerhut wurde 2007 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.
Der Rote Fingerhut wächst meist als zweijährige, krautige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine Grundblattrosette, aus der im Folgejahr ein bis zu 200 cm hoher, meist unverzweigter, beblätterter Stängel austreibt. Die traubigen Blütenstände sind durch Orientierung zum Licht hin einseitswendig (positiv phototrop). Steht der Fingerhut in der vollen Sonne, weisen seine Blüten nach Süden. Die Einzelblüten sind schräg abwärts gerichtet. Es handelt sich um „Rachenblumen“ mit der Innenwand dicht anliegenden Staubbeuteln und Narben. Der Eingang in die Blüten wird kleineren Insekten durch senkrecht hochstehende Sperrhaare verwehrt; gewöhnlich können nur Hummeln eindringen („Einkriechblume“). Ihnen dient der vorstehende untere Teil der Blütenglocke als Landeplattform. Wenn das Insekt zum Nektar vordringt, streift es die Staubgefäße mit dem Rücken, der dabei mit Pollen beladen werden kann.

bienen auf mohn

Der Türkische Mohn (Papaver orientale) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae).
Der Türkische Mohn ist eine ausdauerndekrautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen bis 100 Zentimeter. Er hat eine Pfahlwurzel. Aus der grundständigen Blattrosette wachsen mehrere aufrechte oder aufsteigende Stängel mit Blättern an drei bis sechs Knoten. Die graugrünen Laubblätter sind gestielt, in der Rosette 10 bis 25 cm lang, am Stängel sind sie kürzer. Die fiederspaltigen Laubblätter sind in lanzettliche parallele Segmente unterteilt und gesägt. Die Stängel und Blätter sind mit langen weißen Borsten behaart.

Die Brombeeren (Rubus sect. Rubus) sind eine Sektion aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Erst im zweiten Jahr werden spezielle Seitentriebe gebildet, an deren Ende sich die Blütenstände befinden. Es werden traubige oder rispige Blütenstände gebildet.
Die vorweiblichen Blüten sind duftlos. Blütenökologisch handelt es sich um „Nektar führende Scheibenblumen“, die ein großes Angebot an Pollen hervorbringen. Blütenbesucher sind (auch kurzrüsselige) Bienen, die neben einer Fremdbestäubung auch eine Selbstbestäubung ermöglichen.

Die Thymiane (Thymus, von altgriechisch θύμος thýmos) oder Quendel sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Einige Arten und ihre Sorten sind Heil- und Gewürzpflanzen, am bekanntesten ist der Echte Thymian (Thymus vulgaris).
Thymian-Arten sind ausdauernde Halbsträucher oder Sträucher. Gelegentlich scheinen sie krautig zu sein, sind jedoch zumindest an der Basis verholzt. Sie wachsen aufrecht bis niederliegend, sind gelegentlich rasenbildend und an den Stängeln wurzelnd. 
Die Thymiane bevorzugen helle und trockene Standorte mit nährstoffarmen und sandigen Böden und finden sich an Wegrändern, auf trockenen Wiesenflächen und auf Mauern.

Borretsch (Borago officinalis), auch Boretsch geschrieben, auch als Gurkenkraut oder Kukumerkraut bezeichnet, ist eine zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehörige Pflanze. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Borretsch ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 70 Zentimetern. Stängel und Laubblätter sind borstig behaart. 
Die blauen Blüten verfügen über leuchtende Strichsaftmale, die für bestäubende Insekten sichtbar, für den Menschen jedoch ohne Hilfsmittel nicht erkennbar sind. Neben Bienen suchen vor allem Hummeln die Blüten auf. Die bestäubenden Insekten fliegen die nickenden Blüten von unten an und halten sich dabei an den Schlundschuppen fest. Berühren sie die Außenseite des Streukegels einer im vormännlichen Stadium befindlichen Blüte, öffnet sich der Streukegel, und Pollen rieselt auf das Insekt herab. 
Für Imker zählt der Borretsch zu den Bienenweiden. Sein Nektar hat einen Saccharose-Gehalt von 42 bis 53 Prozent, jede einzelne Blüte produziert in 24 Stunden durchschnittlich 1,1 bis 1,3 mg Zucker. Von einem mit Borretsch bestandenen Hektar Ackerland lassen sich Honigerträge zwischen 59 und 211 kg pro Blühsaison erzielen.

Zahlreiche unterschiedliche Volksnamen spiegeln die Popularität und vielseitige Nutzung der Wilden Malve wider. Sie zählt zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen und wurde bereits in der Antike als Gemüse- und Heilpflanze angebaut.
Die Wilde Malve wächst als überwinternd grüne, selten ein-, zumeist zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 125 Zentimetern erreicht. Mit ihrer spindelförmigen, fleischigen, tiefreichenden Pfahlwurzel ist sie fest im Erdreich verankert. 
Bestäuber sind vor allem Hummeln. Jedoch schätzen auch BienenSchwebfliegen und Hummelschweber den reichlich angebotenen Nektar. Die verdeckten Nektarien befinden sich an der Basis der Staubblätter.

Die Katzenminzen (Nepeta) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Die Hauptblütezeit ist von Ende April/Anfang Mai bis Anfang August/September, bei frühblühenden Arten bildet sich eine geringe Zweitblüte; wird ein Rückschnitt nach der ersten Blüte durchgeführt remontiert die Pflanze mit einer meist üppigeren Zweitblüte. Nepeta-Arten und -Sorten werden meistens in trockenen, sonnigen Standorten verwendet. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit und dem geringen Pflegeaufwand ist sie auch für schwierige Standorte, zum Beispiel Hanglagen, Dachbegrünungen, Verkehrsinseln und alle trockenen Bereiche, bei denen eine intensive Pflege kaum möglich ist.

Die Kornblume (Cyanus segetum Hill, Syn.: Centaurea cyanus L.), auch Zyane genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cyanus innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Kornblume ist eine einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Ihr gehäuftes Auftreten am Rande von Kornfeldern hat ihr bereits im Mittelalter ihren Trivialnamen verliehen. Doch auch an Schuttplätzen und recht trockenen Standorten ist die Kornblume stellenweise zu finden, wobei sie an letzteren Orten meist mit Kamille und Klatschmohn zusammen anzutreffen ist. Lange Zeit war sie durch Überdüngung der Felder selten geworden. Sie ist ein Bioindikator, der anzeigt, wie stark die Felder in vergangenen Jahren gedüngt wurden. Heutzutage ist sie wieder häufiger anzutreffen.
In der Imkerei ist die Kornblume aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres Nektars (34 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 0,20 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht.

Juli

Klee (Trifolium) ist eine 245 Arten umfassende Pflanzengattung. Sie wird zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) aus der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gezählt.
In der Landwirtschaft werden 16 verschiedene Kleearten als Futterpflanzen verwendet. Kleeanbau ist sowohl in Europa als auch in Nordamerika von ökonomischer Bedeutung. In Europa wurde Wiesen-Klee (Trifolium pratense) schon ab dem 4. Jahrhundert angebaut. Durch die Fähigkeit, in Symbiose mit Knöllchenbakterien (Rhizobiaceae) an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft zu binden, ist Klee auch für die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bedeutend.
Die Kleearten haben typische Schmetterlingsblüten für Insektenbestäubung (Entomophilie). Dabei werden die Blüten vornehmlich von Insekten mit langem Saugrüssel besucht, wie zum Beispiel von Honigbienen (Apis), Hummeln (Bombus) und einigen Schmetterlingen (Lepidoptera). Diese sammeln dort Nektar und Pollen. Wenn die besuchenden Insekten vornehmlich mit ihrem Kopf Druck auf Fahne und Flügel ausüben, werden Narbe und Antheren aus dem Schiffchen herausgestreckt und an die Unterseite des Insektenkopfes gedrückt. So kann die Bestäubung stattfinden.
Eine Blüte des Weiß-Klees (Trifolium repens) produziert durchschnittlich zwischen 0,02 und 0,08 Mikroliter Nektar mit einer Zuckerkonzentration zwischen 42 und 65 %. Bei kultivierten Arten liegt dieser Anteil im Mittel zwischen 22 und 66 %

Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 2 Metern und eine Breite von 1,5 Metern erreicht. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Jeder ähren- oder traubenförmige Blütenstand kann hundert und noch mehr Blüten enthalten; diese Scheinähren sind purpurrot.
Blütenbesucher sind vor allem Schwebfliegen, aber auch Bienen und Schmetterlinge. Blutweiderich ist ein Nektarspender von besonderem Wert. Auch ist es eine wichtige Futterpflanze für die Raupen aus der Gattung der Nachtpfauenaugen (Saturnia).

Bekannt ist vor allem das  als Antidepressivum medizinisch genutzte Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum).
Die Hypericum-Arten gedeihen sowohl als einjährige, mehrjährige und ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen ab 5 Zentimetern wie auch als Sträucher und kleine Bäume mit Wuchshöhen von bis zu 12 Metern.

Die Gemeine Wegwarte oder Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus), auch Zichorie (von lateinisch cichorea) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wächst in Mitteleuropa häufig an Wegrändern. Kulturformen sind Chicorée, Zuckerhut (Fleischkraut), Radicchio, Schnittzichorie und die Wurzelzichorie. Im Jahr 2020 war die Gemeine Wegwarte „Heilpflanze des Jahres“. Sie war zudem bereits 2005 „Gemüse des Jahres“ und 2009 „Blume des Jahres“ in Deutschland.
Die Zungenblüten sind himmelblau, selten auch weiß gefärbt; Blütezeit ist von Juni bis Oktober. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, vor allem durch Bienen und Schwebfliegen. Die auffälligen Blütenstände sind jeweils nur für einen Tag geöffnet. Sind sie geschlossen, hebt sich die Pflanze kaum noch gegen ihre Umgebung ab.

Der Rainfarn (Tanacetum vulgare L.), auch Wurmkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Wucherblumen (Tanacetum) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Der Rainfarn ist eine stark wuchernde, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 160 Zentimetern. Er bildet ein Rhizom und wurzelt bis 90 Zentimeter tief. Die oberirdischen Pflanzenteile duften stark aromatisch. Die Blütezeit reicht meist von Juni bis September. Alle Blüten sind zwittrig. Wegen der nur 1 Millimeter langen Kronröhre ist der Nektar allen Besuchern leicht zugänglich; deshalb werden die Blüten reichlich von Insekten aller Art besucht. Jedoch wird vor allem Pollen angeboten.

Das Echte Herzgespann (Leonurus cardiaca), auch Löwenschwanz oder Herzspannkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leonurus innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Das Echte Herzgespann ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimetern erreicht. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September. 
In Deutschland ist das Echte Herzgespann gebietsweise im Rückgang begriffen. In Baden-Württemberg gilt es sogar als stark gefährdet.

Die Lavendel-Arten sind Halbsträucher, kleine Sträucher oder selten ausdauernde krautige Pflanzen. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle. Sie finden hauptsächlich Verwendung als Zierpflanze oder zur Gewinnung von Duftstoffen, zudem wird der Echte Lavendel als Heilpflanze genutzt.
In der Imkerei ist der Lavendel aufgrund des hohen Zuckergehalts seines Nektars (21–48 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 0,26 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht.

Der Name Ysop (mittelhochdeutsch isōpe, auch ysope geschrieben) leitet sich über das Griechische vom babylonisch-hebräischen Wort ēzōb ab. Die Pflanze wird als Gewürz- und Heilpflanze seit dem 16. Jahrhundert kultiviert. Ysop ist eine bis 60 cm hohe Staude oder ein Zwergstrauch. Der Ysop braucht kalkhaltigen oder sonst basenreichen, lockeren, trockenen steinig-flachgründigen Boden und ein sehr warmes Klima. Die fünfzähligen Blüten sind leuchtendblau oder violett gefärbt, selten weiß oder rosa. Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.

August

Holzbiene am Muskatellersalbei

Der Muskatellersalbei (Salvia sclarea), auch Muskat-Salbei, Römischer Salbei, Scharlei, oder Scharlauch genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Salbei (Salvia) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die drüsig-klebrige Pflanze verströmt einen gewürzartigen Duft, worauf der deutsche Trivialname Bezug nimmt. Der Muskatellersalbei ist eine immergrüne zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze mit pleiokormer Pfahlwurzel. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 50 bis 110 Zentimetern. Im ersten Jahr wird die Blattrosette ausgebildet, im zweiten Jahr entwickelt sich der Blütenstand. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Er wird als Heilpflanze und Gewürz genutzt. Die Blüten des Muskatellersalbeis sind zugleich eine verhältnismäßig gute Bienenweide. Auf einer mit ihm bestandenen Fläche von einem Hektar kann sich pro Blühsaison ein Honigertrag von 107 bis 174 kg ergeben.[6] Die Blüten des Muskatellersalbeis locken auch sehr zuverlässig die größte in Deutschland vorkommende Einsiedlerbiene, die Große Holzbiene (Xylocopa violacea) an, wenn diese in der näheren Umgebung vorkommt. Aufgrund ihrer Körpergröße kann diese Wildbiene den raffinierten „Schlagbaum“-Bestäubungsmechanismus des Muskatellersalbeis bedienen und damit eine Fremdbestäubung sicherstellen.

Tarenaya hassleriana ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die als einjährige Pflanze kultiviert wird und Wuchshöhen von meist 80 bis 100, selten bis zu 150 Zentimetern erreicht. Die Blütenzeit reicht von Juli bis Oktober. In endständigen traubigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die Blütenfarben der Sorten reichen von weiß über rosafarben bis rot.

Die Sonnenhüte (Echinacea) auch Scheinsonnenhüte oder Igelköpfe genannt,[2] sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Echinacea-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen, die je nach Art meist Wuchshöhen von bis zu 140 cm erreichen. Die köpfchenförmigen Blütenstände stehen einzeln endständig auf relativ langen Stielen. Die kreisförmigen Blütenkörbe weisen Durchmesser von 1,2 bis 4 Zentimeter auf. In zwei bis vier Reihen stehen 15 bis 50 Hüllblätter; sie sind in Form und Größe fast gleich bis stark verschieden. Die Blütenstandsböden sind fast kugel- oder zylinderförmig. Es sind orangefarbene bis rötlich purpurfarbene Spreublätter vorhanden, die die Röhrenblüten, als auffälliges Merkmal der Gattung, wie kleine Igelstacheln (botanischer Name!) überragen.

Die Sonnenblume (Helianthus annuus), auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Blütenökologisch sind die Scheinblüten (Pseudanthium) große „Körbchenblumen“, die oft aus über 15.000 Einzelblüten bestehen. Die Blüten sind vormännlich. Die zungenförmigen Randblüten sind steril und haben eine hohe UV-Reflexion. Die Scheibenblüten sind zwittrig. Die Bestäubung erfolgt durch verschiedene Insekten. Der Nektar hat zur Zeit der Hauptproduktion zwischen 10 und 14 Uhr auch den höchsten Zuckergehalt von 35 %. Die Blütenkörbe richten sich fast immer auf „Mittag“ ein; die Sonnenblumen sind also Kompasspflanzen.

Die Kugeldisteln (Echinops) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Kugeldistel-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Als Überdauerungsorgane bilden sie Rhizome aus. Die selbstständig aufrechten Stängel sind kantig. Die Körbchen sind einblütig, besitzen eine zwittrige Röhrenblüte und sind von einer mehrreihigen Hülle umgeben. Zahlreiche Körbchen bilden kugelförmige Blütenstände zweiter Ordnung, die Durchmesser von 4 bis 8 Zentimetern aufweisen. Die Körbchen blühen innerhalb eines Kopfes von oben nach unten auf. Die Blütenkrone ist röhrig, dabei fast bis zum Grund geteilt. Die Blütenfarbe ist stahlblau bis weiß, die Blütenstände als Ganzes sind meist bläulich. Die Staubblätter sind blaugrau.

Die Silber-Perowskie(Perovskia atriplicifolia), auch Blauraute genannt, ist ein Halbstrauch mit blauen bis violetten Blüten aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Silber-Perowskie ist ein 50 Zentimeter hoher Halbstrauch mit rundlichen, rutenförmigen, dicht silbrig sternhaarigen Trieben, die mit gelben Drüsen besetzt sind. Die Silber-Perowskie blüht von Juni bis Juli, die Früchte reifen von Juli bis August. Die Silber-Perowskie wächst in Steppen und Trockenwäldern auf trockenen bis frischen, schwach sauren bis stark alkalischen, sandigen, sandig-kiesigen oder sandig-lehmigen, nährstoffreichen Böden an sonnig-heißen Standorten. 

Oregano oder Echter Dost (Origanum vulgare)  ist eine Pflanzenart in der Gattung Dost aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Beim Oregano handelt es sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 70 Zentimetern erreicht. Charakteristisch ist ihr ausgeprägter herbaromatischer Duft und Geschmack. Aus einem oft holzigen Rhizom (umgangssprachlich „Wurzelstock“) treibt der aufrecht wachsende, vierkantige und von Grund an gabelig verzweigte Stängel. Der Oregano bietet Nektar an, der bis zu 76 % Zucker enthalten kann. Eine Saftdecke aus Haaren bildet einen Schutz. Die Blüten werden besonders gern von Honigbienen besucht. Auch zahlreiche Schmetterlingsarten, wie zum Beispiel das Große Ochsenauge, der Schachbrettfalter oder das Kleine Wiesenvögelchen und Schwebfliegen stellen sich ein. Der maximale Blütenbesuch findet um 13 Uhr statt. Die Bestäubung erfolgt über den Insektenrücken. Die Blütenkrone wird nach der Bestäubung abgeworfen. Selbstbestäubung kommt gewöhnlich nicht vor.

bienen auf natternkopf

Der Gewöhnliche Natternkopf oder Blaue Natternkopf (Echium vulgare) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Natternköpfe (Echium) innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Im Volksmund wird er „Blauer Heinrich“, in Österreich auch „Himmelbrand“, „Starrer Hansl“ oder „Stolzer Heinrich“ genannt. Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine zweijährige oder mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 25 bis 100 Zentimetern. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, vor allem Bienen, Schwebfliegen und Falter; letztere besuchen die Blüten sehr gerne. Es wurden über 40 Schmetterlingsarten als Besucher festgestellt. Der Hauptbesuch der Insekten erfolgt gegen 15 Uhr. Die Blüten vollziehen einen Farbwechsel von rot nach blau. Bienen lernen, dass nur die rosa Blüten reich an Nektar sind. Der graublaue Pollen ist mit 0,01 mm sehr klein. Die Blüten sind zuerst männlich, dann weiblich (vormännlich).

September

Aster-Arten sind meist ausdauernde, manchmal auch ein- oder zweijährige, krautige Pflanzen, selten Halbsträucher oder Sträucher, und erreichen Wuchshöhen von 3 Zentimetern bis 3 Metern. Oft haben sie Rhizome. Die nordamerikanischen bisherigen Aster-Arten finden sich jetzt unter anderem in den Gattungen Eurybia und Symphyotrichum. Dazu gehören auch häufig verwendete Zierpflanzen wie Glattblatt-Aster (Symphyotrichum novi-belgii) und Raublatt-Aster (Symphyotrichum novae-angliae).

Holzbiene an Verbene

Das Patagonische Eisenkraut (Verbena bonariensis; Syn.: Verbena inamoena Briq.), auch Argentinische Verbene, Argentinisches Eisenkraut und Schleier-Eisenkraut genannt, ist eine mehrjährige Pflanzenart aus der Gattung der Verbenen (Verbena) innerhalb der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Das Patagonische Eisenkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die eine Höhe von 50 bis 180 cm erreicht. Die Pflanze wächst horstig und bildet vierkantige, schlanke, aber kräftige, straff aufrechte, im oberen Teil sparrig verzweigte, borstige Stängel, die über die Jahre an der Basis verholzen. Die Blüten bieten Nektar und sind für viele Insekten attraktiv, insbesondere für Honigbienen, Hummeln und andere Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen.

Die Prächtige Fetthenne (Hylotelephium spectabile) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Hylotelephium. Sie ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die sukkulent ist, ein Knollenwurzelrhizom besitzt und Wuchshöhen von 30 bis 50 Zentimeter erreicht. Die Prächtige Fetthenne wird häufig als Zierpflanze in Staudenbeeten und Rabatten, als Schnittblume und als Bienenfutterpflanze genutzt. Sie wurde Mitte der 1860er Jahre nach Frankreich eingeführt. Im Jahr 1868 wurde die Pflanze, oft mit dem falschen Namen Sedum fabaria, nach England und Deutschland weitergegeben und über Gärtnereien in den Handel gebracht. Es gibt viele Sorten.

Die Bartblumen (Caryopteris) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Bartblumen-Arten sind sommergrüne krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher. Sie wachsen aufrecht oder klimmend. Die relativ kleinen, zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Der verwachsene Kelch ist (vier- bis) fünf (sechs)-zähnig oder -lappig. Die blauen oder lavendelfarbenen Kronen besitzen eine kurze Röhre und sind leicht zweilippig. Der Rand der Kronblätter ist ganz oder gezähnt. Als bestäubende Insekten kommen vor allem Hummeln und Bienen in Frage, die aufgrund ihrer langen Saugröhren an den Nektar gelangen. aufrecht oder klimmend.

Die Prachtkerze (Gaura lindheimeri), auch Präriekerze, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Sie ist im südlichen Nordamerika in der Grenzregion zwischen den USA und Mexiko beheimatet. Die Prachtkerze wächst als horstbildende, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 50 und 150 Zentimetern. Die Blütezeit erstreckt sich vom Frühjahr bis zum ersten Frost.

Die Pflanzengattung Kokardenblumen (Gaillardia), auch Papageienblumen oder Malerblumen genannt, gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Kokardenblumen-Arten sind einjährig oder ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Die Blattspreiten sind meist einfach; sie können auch gefiedert sein. Die Blattränder sind gezähnt oder glatt. Als Zierpflanzen eignen sich Hybriden für große Blumenbeete. Manche Kokardenblumen-Sorten, die Wuchshöhen von 30 bis 50, selten bis zu 80 Zentimetern erreichen, sind haltbare Schnittblumen. Oft haben die körbchenförmigen Blütenstände eine rote erhabene Scheibe in der Mitte. Die Einzelblüten sind meist rot oder gelb. Die Blütezeit ist von Anfang Juni bis Oktober.