Langstroth Beuten

Beschreibung

Lorenzo Lorrain Langstroth lebte von 1810 bis 1895.
Der insektenkundlich interessierte Pastor widmete sich besonders der Weiterentwicklung des Beutenbaus und veröffentlichte eine Reihe von Imkerbüchern. 1851 entdeckte er den Bienenabstand (bee space), ein Idealmaß des Abstands zwischen Waben und Beutenwand, mit dem sich Verbauungen verhindern lassen. 1853 stellte er einen später nach ihm benannten modularen Beutentyp vor, der als Urform der modernen Magazin-Beute gilt und sich in Amerika rasch durchsetzte. (Wikipedia)

Das Langstroth Maß konnte sich in Deutschland nie richtig durchsetzen. Allerdings wurde der dicke Oberträger in viele andere Rähmchengrößen eingebaut. Langstroth ist etwa 5cm weniger hoch im Brutraum als Dadant, aber sonst von den Maßen recht ähnlich. In die Langstroth Zargen passen 10 Rähmchen im Kaltbau.

Aufbau der Beute

Nachzeichnung der Beuten Datenblätter mit freundlicher Genehmigung der Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz (https://www.vogtlandwerkstaetten.info/imkereibedarf)

Zusätzliche Teile zur Beute:

  • Zwischenboden mit Öffnung für Bienenflucht, kurz vor der Honigernte einzusetzen, um die Bienen aus dem Honigraum zu bekommen
  • Dämmplatte für den Deckel, Wintereinsatz
  • Metalldeckel
  • Absperrgitter, um die Königin davon abzuhalten, in den Honigraum zu gelangen
  • Trennschied
  • Anflugbrett

Hoffmann Rähmchen modifiziert für Langstroth