Beutenvielfalt

Folgende Beutensysteme werden in unserem Verein verwendet:

  • Bienenkiste:
    Die Bienenkiste ist ein Beutensystem im mobilen Stabilbau. Das heißt, es ist nicht vorgesehen, Waben während des Betriebs zu entfernen, in Ausnahmesituationen ist es aber möglich. Erhard Maria Klein hat dazu 2 Bücher verfasst, in denen er auf den Bau der Bienenkiste und die Betriebsweise eingeht.
  • Dadant:
    Charles Dadant gilt als Erfinder. Bruder Adam sah in der 12er Dadantbeute alle seine Anforderungen erfüllt. Der Brutraum ist höher als die Honigräume. Viele Berufsimker arbeiten mit diesem System. Durch die halbhohen Honigräume ist es einfacher, Sortenhonig zu erhalten.
  • Deutsch Normal (DNM):
    Das Deutsch Normalmaß entstand zwischen 1948 und 1950 als der errechnete Durchschnitt der zu der Zeit am häufigsten verwendeten Rähmchen im deutschsprachigen Raum. DNM ist gut für eine Wabenrotation geeignet. Inzwischen sind auch andere Höhen der Rähmchen erhältlich. So ist es möglich, DNM anderthalb für den Brutraum und DNM flach oder halb für den Honigraum zu verwenden.
  • Einraumbeute:
    Die Einraumbeute ist ein System, das von der Fischermühle mit dem Ziel entwickelt wurde, eine wesensgemäße Bienenhaltung zu erleichtern. Das Konzept fußt auf Naturwabenbau und einer waagerechten Ausdehnung des Biens. Es wird nur eine Rähmchengröße und kein Absperrgitter verwendet.
  • Langstroth:
    Das Langstroth Maß konnte sich in Deutschland nie richtig durchsetzen. Allerdings wurde der dicke Oberträger in viele andere Rähmchengrößen eingebaut. Langstroth ist etwa 5cm weniger hoch im Brutraum als Dadant, aber sonst von den Maßen recht ähnlich.
  • Zander:
    In Zanderbeuten stehen die Rähmchen im Kaltbau, dadurch ergibt sich die Möglichkeit der Kippkontrolle von Hinten. Das Zandermaß geht auf Enoch Zander zurück. Zanderwaben sind etwa 5cm länger als DNM Waben. Inzwischen sind auch andere Höhen der Rähmchen erhältlich.